Kanzlei KMB
 

Notar

Kosten

Für ihre Tätigkeit habe ich, die Notarin Beate Magnussen, die nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) zu ermittelnden Notargebühren und Auslagen zu berechnen. Es sind staatliche Gebühren, die die Notarin in Rechnung stellen und einfordern muss. Eine Gebührenvereinbarung ist ebenso verboten wie ein Nachlass oder ein Verzicht auf Gebühren. Die freie Wahl des Notars/der Notarin soll nicht von der Rücksicht auf einen »billigen Preis« beeinflusst werden.

 

Die Gebühren der Notarin richten sich ausschließlich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz und damit ist die Bedeutung und der Wert des Geschäfts maßgebend, nicht der Umfang der Tätigkeit der Notarin. Es gibt für bestimmte Fallgestaltungen Mindest- oder Festwerte; es gibt Mindest- oder Festgebühren. In der Regel gilt:  Die jeweilige Gebühr wird nach der vom Geschäftswert abhängigen Gebührenstaffelung entnommen. Eine Gebühr bei einem Geschäftswert von 20.000 EUR beträgt z.B. 107,00 EUR; bei 150.000,00 EUR beträgt eine Gebühr 354,00 EUR. Allerdings ist zu beachten, dass je nach der Art des Geschäfts nur Teile der Gebühr oder auch mehrfache Gebühren davon anfallen können. Bei Registeranmeldungen oder Grundbucherklärungen fällt nur die halbe Gebühr an. Bei sog. einseitigen Erklärungen (Vollmachten, Teilungserklärungen, Grundschuldbestellungen) bleibt es bei einer Gebühr. Verträge (Kaufverträge, Erbverträge) oder gemeinschaftliche Testamente lösen die zweifache Gebühr aus. Bei Vollmachten (wie z.B. General- und Vorsorgevollmachten) gibt es wiederum im Interesse des Rechtssuchenden Besonderheiten beim Geschäftswert.


Wichtig ist auch, dass z.B. für Betreuungs- und Vollzugstätigkeiten zusätzliche Gebühren anfallen können. Auch können z.B. bei Treuhandauflagen der abzulösenden Grundpfandgläubiger zusätzliche Gebühren entstehen.


Nicht zu vergessen ist, dass die Gerichte - z.B. die Grundbuchämter - eigene Kosten erheben, z.B. für die Eintragung einer vor mir beurkundeten Grundschuld.


Es gibt daher auch kein leicht zu handhabendes Berechnungsprogramm für die Notargebühren, mit denen Sie sich - z. B. über das Internet - vorab ein Bild machen könnten. Die Kosten hängen davon ab, was von mir, der Notarin, im konkreten Fall bewältigt werden muss.


Wir können Ihnen aus eben diesem Grund auch telefonisch keine Angaben zu den Kosten machen. Sie dürfen mir, der Notarin Beate Magnussen, jedoch in der ersten Unterredung die Frage nach den voraussichtlichen Kosten stellen und ich teile sie Ihnen gerne mit.


Die Notarkostenrechnungen werden mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen. Sie können zu jeder Kostenrechnung die Entscheidung des Landgerichts Stuttgart, Urbanstraße 20, 70182 Stuttgart, beantragen.

 




 

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